Die von uns unterstützten Projekte decken ein breites Themenspektrum ab. Von Kunst und Kultur über Sport und Reisen bis hin zu Kochseminaren ist für jede Neigung und Fähigkeit etwas dabei. Das ist uns wichtig, denn Menschen sind vielfältig. Dieser Vielfalt möchten wir mit einem ebenso facettenreichen Projektangebot gerecht werden.
Unten finden Sie eine Übersicht unserer aktuellsten Projekte nach Datum sortiert.
Projekte aus weiter zurückliegenden Jahren finden Sie im Projektarchiv.
In der Entwöhnungsklinik Haus Lindscheid konnte ein speziell konzipiertes Reittherapie-Projekt erfolgreich umgesetzt werden. Ziel dieses
Projekts war es, Menschen mit multiplen Abhängigkeiten auf ihrem Weg der Rehabilitation durch die heilende Wirkung der Arbeit mit Pferden zu unterstützen.
Das Ambulant Betreuten Wohnen Märksicher Kreis betreuen suchtkranke Menschen, die zum Teil bereits suchtmittelfrei, zum Teil noch nicht suchtmittelfrei leben. Einige leiden unter einer Sozialphobie, sie ertragen es kaum, sich länger in Gruppen aufzuhalten.
Sie sind ALG-2-, Sozialhilfeempfänger*innen oder Rentner*innen und von daher nicht in der Lage, sich Freizeitaktivitäten zu finanzieren. Viele sind aufgrund ihrer Suchterkrankung noch nie oder seit Jahren nicht mehr in einem Museum, Kino, auf einem Fest oder sportlich aktiv gewesen.
Die Idee war, ein Lotsennetzwerk Sucht zu entwickeln, um Menschen den Zugang in die Selbsthilfe zu erleichtern.
Ein Leitfaden zur Implementierung eines Lotsennetzwerkes Suchthilfe im nördlichen Märkischen Kreis wurde auf die Gegebenheiten und Bedürfnisse des Märkischen Kreises angepasst und eine Ausbildung der Lotsen konnte erfolgreich umgesetzt werden.
Der Kreuzbund DV Essen hat in diesem Jahr ein Verbandsübergreifendes Pilger-Seminar ausgearbeitet und zum Mitwandern eingeladen. Die Teilnehmer*innen kamen vom DV Essen, DV Köln, BKE und BKD.
In einem Tagesseminar setzte sich die Begegnungsgruppe Minden mit eigenen Kommunikationsstrategie auseinander und lernte Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen, zu kommunizieren und die des Gegenübers zu erkennen.
Das Gustav-Heinemann-Haus gibt wohnungslosen und überwiegend suchtkranken Männern Raum, um neue Hoffnung zu schöpfen.
Dabei leistet das pädagogische Team Unterstützung in allen täglichen Belangen. Auch das Thema Gesundheit spielt bei dieser Unterstützung eine wesentliche Rolle.
Die Bewohner können dazu einen Fitnessraum nutzen. Leider sind die vorhandenen Geräte in die Jahre gekommen und bieten daher nur noch eingeschränkte Trainingsmöglichkeiten. Der Sportraum wird mit neuen Geräten ausgestattet, da die Bewohner durch Sport die Möglichkeit haben körperlich fit zu werden. Weiterhin fördert der Sport das Selbstvertrauen.
Das Sommerfest war ein kraftvolles Symbol für Vielfalt, Zusammenhalt und Lebensfreude – getragen von Ehrenamt, gegenseitigem Respekt und einem offenen, positiven Menschenbild. Die Einbindung professioneller Suchthilfe-Akteure sowie die enge Zusammenarbeit mit der Selbsthilfe-Kontaktstelle des Paritätischen haben gezeigt, dass Vernetzung und gegenseitige Unterstützung in Duisburg auf einem guten Weg sind. Die Duisburger Sucht-Selbsthilfe hat sich als starke, verlässliche und solidarische Gemeinschaft gezeigt, die über Verbandsgrenzen hinweg zusammenarbeitet und gemeinsam sichtbar wird.
Ziel der Ferienfreizeit ist es Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Bedürfnissen die Möglichkeit zu bieten, gemeinsam an spannenden Aktivitäten teilzunehmen und tolle Erfahrungen zu sammeln.
Es ist eine großartige Gelegenheit, neue Fähigkeiten zu erlernen und verschiedene Erlebnisse zu sammeln. Das Freizeitangebot soll eine Umgebung schaffen, in der jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer respektiert und wertgeschätzt wird. Die Förderung von sozialen Fähigkeiten und Zusammenarbeit stehen ebenso im Mittelpunkt.
Am Mittwoch, den 11.06.25 unternahm das Team der Alexianer IBP Suchtberatungsstelle unter dem Motto: „Raus aus den Socken“ einen Tagesausflug mit 12 Klientinnen und Klienten. Miteinander in Kontakt sein, sich aktiv in der Natur bewegen und die Freizeit sinnvoll und gemeinschaftlich gestalten, waren die Ziele des Aktionstages. Sucht geht nicht immer, aber häufig einher mit sozialem Rückzug und dem Einstellen ehemaliger Hobbys und Aktivitäten. Angehörige von Menschen mit einer Suchterkrankung waren ebenso willkommen, wie selbst Betroffene.
Das Projekt wurde durch das Blaue Kreuz in Deutschland e. V. durchgeführt. Die Veranstaltung fand vom 23. bis 25. Mai 2025 auf dem Gelände des Bildungs- und Begegnungszentrums in 57299 Burbach/Siegerland statt. Insgesamt nahmen rund 500 Personen an der Veranstaltung teil.
Weiterführende Schulen in NRW erreichen mit geförderten Auftritten der Theaterproduktionen Alkohölle und Philotes - Spiel um Freundschaft sowie nachfolgenden partizipativen Modulen wie NachgesprächPlus und der Plattform WEITERmachen vom Kinder- und Jugendtheater theaterspiel mehr als 6000 Schüler:innen in NRW und schaffen lebensnahe Suchtprävention direkt im Lebensraum der Jugendlichen.
Warum ist das so wichtig Auszeiten in der Natur zu schaffen? Sucht ist eine chronische Erkrankung und kann nicht geheilt werden. Um zufrieden abstinent leben zu können, müssen Betroffene den Rest ihres Lebens an sich arbeiten.
Dies gilt sowohl für suchtkranke Menschen als auch für Angehörige, die oft traumatische Erlebnisse zu verarbeiten haben.
2024 fand an der Technischen Hochschule Köln der 16. Deutsche Suchtkongress statt. Die Deutsche Gesellschaft für Suchtpsychologie (dg sps) übernahm in diesem Jahr die federführende Verantwortung für die Planung, Organisation und Durchführung des Kongresses. Erstmals lag ein besonderer Fokus auf der aktiven Betroffenenbeteiligung. Ziel war es, die Perspektiven von Betroffenen systematisch in die wissenschaftlichen Diskurse einzubringen, um sowohl die Akzeptanz als auch die Wirksamkeit forschungsbasierter Maßnahmen in der Praxis zu verbessern.
Der Blaues Kreuz in Deutschland e. V. Verbands- und Selbsthilfearbeit hat das SportCamp 2024 - Sport statt Sucht mit 22 Teilnehmenden vom 08.08. – 11.08.2024 planmäßig durchgeführt. Mit den "Vertrauensspielen" konnten gute Transfers zur Selbsthilfearbeit und Suchterkrankung nachvollzogen werden.
Das Projekt bot Kindern und Jugendlichen kreative Ausdrucksmöglichkeiten an, um ihr Bewusstsein für die familiären Themen Sucht zu stärken. Durch die Teilnahme am Graffiti- und Rap-Workshop konnten die Kinder und Jugendlichen nicht nur ihre künstlerischen Fähigkeiten entwickeln, sondern auch lernen, wie sie ihre Gefühle, Gedanken und Erfahrungen auf positive und konstruktive Weise ausdrücken können.